Pro Airport Lübeck e. V.

Der Pro Airport Lübeck e. V. gratuliert Herrn Prof. Stöcker zum Erwerb des Lübecker Flughafens. Damit liegt die weitere Entwicklung von Lübeck-Blankensee in „regionalen Händen“ – dies sind die besten Voraussetzungen, um in rauher See voran zu kommen und den Flughafen wirtschaftlich in ruhigeres Fahrwasser zu bringen.

Jeder Kaufmann weiß: Um Kunden zu gewinnen, muss das angebotene Produkt interessant sein. In diesem Sinne begrüßen wir es sehr, dass Herr Prof. Stöcker als ersten Schritt die Rechtskraft des Planfeststellungsbeschlusses zum moderaten und bedarfsgerechten Ausbau des Flughafens anstrebt, um dann den Flughafen wettbewerbsfähig ausgestalten zu können.

Wenn es zutrifft, dass die Ausbaugegner bisher weitestgehend mit dem Argument der fehlenden finanziellen Leistungsfähigkeit argumentiert haben, so sollten jetzt die Chancen günstig sein, um für den Planfeststellungsbeschluss Rechtskraft zu erlangen. Da ein Rechtsstreit jedoch stets auch (einen) Verlierer hervorbringt und damit Streitpotenzial für die Zukunft, würden wir es sehr begrüßen, wenn alle Beteiligten unter den neuen Rahmenbedingungen das Gespräch und einen außergerichtlichen Kompromiss suchen würden. Es dürfte dabei z. B. äußerst unstrittig sein, dass einige der bisherigen Annahmen zum Umfang der angestrebten Flughafen-Kapazitäten (z. B. max. 3,5 Mio. Passagiere) nicht den aktuellen Rahmenbedingungen entsprechen. Insofern empfehlen wir allen Beteiligten, nach tragfähigen Vergleichsgrößen zu suchen, die dann die Basis für den bedarfsgerechten Flughafenausbau darstellen können. Als unstrittig sollte aber die Notwendigkeit anerkannt werden, den Flughafen baulich und bei den Betriebsbedingungen so zu gestalten, das Lübeck im Vergleich zum großen Nachbarn und anderen Regionalflughäfen wettbewerbsfähiger wird.

Unser Flughafen kann ein wichtiger Baustein der regionalen Verkehrsinfrastruktur werden. Was z. B. im Bereich des Incoming-Tourismus möglich ist, kann man mit Blick nach Rostock-Laage oder nach Heringsdorf auf Usedom sehen. Auch wenn das Land Mecklenburg-Vorpommern hier eine völlig andere Strategie fährt als Schleswig-Holstein: Wenn die lokalen Verantwortlichen im Bereich Tourismus in unserer Region endlich gemeinsam handeln, sollte auch bei uns für die Region und den Flughafen deutlich mehr möglich sein als bisher!

Allen, denen unser Flughafen wichtig ist, empfehlen wir daher: jetzt gemeinsam handeln!

 

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